Social Intranet

Smartphone
CC0 | Pixabay.com

Social Intranet gegen firmeninterne E-Mailflut und Schatten-IT (unerlaubte berufliche Nutzung von Cloud-Speicher, Messengerdiensten etc.).

Ziele

Die Betreiber eines Social Intranets – im Regelfall Unternehmen – definieren die Ziele der Plattform selbst. Einige Punkte gelten jedoch wohl für die allermeisten Social Intranet-Projekte:

  • Verbesserung der abteilungs- und standortübergreifenden Kommunikation zwischen den Mitarbeitern
  • Interne Wissensressourcen bündeln und Wissen optimal verfügbar machen
  • Beschleunigung von innerbetrieblichen Informationsströmen
  • Reduktion des internen E-Mail-Verkehrs
  • Bereitstellung einer sicheren Plattform, die innerbetriebliche Informationen bündelt
  • Vereinfachung von Prozessen, indem alle Abteilungen auf eine gemeinsame Datenbank zugreifen können
  • Förderung von Engagement und Mitarbeiterzufriedenheit

In der Forschung werden oft die folgenden Mehrwerte für ein Unternehmen diskutiert:

  • Verbesserung der Unternehmenskommunikation
  • Umfangreiches Wissensmanagement und Wissenstransfer
  • Erleichterung der Expertensuche im Unternehmen
  • Steigerung der Innovationskraft
  • Aufbau von Sozialkapital

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Social_Intranet

Social Intranet Software

Zu den klassischen Social Intranet Anbietern zählen aktuell:

Opensource Social Networks

Je nach gewünschtem Funktionsumfang, kann ein Social Intranet evtl. auch mit einer frei verfügbaren Social Network Software betrieben werden:

Fazit

Die Cloudlösungen ermöglichen beinahe einen Social-Intranet-Schnellstart, binden aber an das jeweilige Unternehmen und dessen IT-Sicherheit/Verfügbarkeit. Außerdem sollte eine neue Intranetlösung kein Schnellschuss, sondern wohlüberlegt und evaluiert sein. Bei einer Cloudanwendung muss außerdem besonders auf Internetbandbreite und rechtliche Restriktionen (Datenschutz) geachtet werden.
Social Intranet auf den eigenen Servern (On Premises) schont zwar die Internetbandbreite, belastet dafür aber die eigene Hard- und Software (evtl. zzgl. weiterer Lizenzkosten) und damit einhergehend auch die personellen Ressourcen (Wartungsaufwand).

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